Trotz des Versuchs von Seiten der Behörden, Nahrungsmittel und Heizmaterial für alle zu gewährleisten, war es für viele schwer zurechtzukommen. Von 1917 an kam es zu sozialen Unruhen mit Demonstrationen von Frauen, auch in Nordschleswig.

Im Herbst 1918 waren Deutschlands Vorräte nahezu aufgebraucht. Eine letzte fast verzweifelte Offensive an der Westfront schlug fehl, und im September forderten die Generäle den deutschen Kaiser auf, Friedensverhandlungen einzuleiten. Der Krieg endete jedoch erst, als im November 1918 die Revolution ausbrach. In ganz Deutschland rebellierten kriegsmüde Soldaten und wurden von den Arbeitern unterstüzt. Die Revolution begann am 4. November in Kiel und erreichte am 6. November Sonderburg. Überall bildeten sich Soldaten- und Arbeiterräte, die während des Zusammenbruchs für Ruhe und Ordnung sorgten.

Am 11. November 1918 wurde schlieβlich der Waffenstillstand ausgerufen. Da hatte der Krieg mehr als vier Jahre gedauert. Aus dem heutigen Nordschleswig waren etwa 27.000 Mann eingezogen worden, von ihnen waren 5.270 gefallen.