Die Auswirkungen des Weltkriegs waren umfassend auf kurze wie auf lange Sicht. Die gefallenen Nordschleswiger hinterlieβen ungefähr 1.500 Witwen und 5.000 vaterlose Kinder. Darüber hinaus gab es etwa 7.000 Kriegsinvaliden und Kriegsversehrte. Der Krieg hatte nicht nur physische sondern auch psychische Folgen. Die Kriegserlebnisse sollten die Soldaten ihr Leben lang prägen.

Als Folge der Niederlage akzeptierte die deutsche Regierung, dass die Grenzen des Landes nach dem Prinzip des Selbstbestimmungsrechts der Völker neu festgelegt würden. In mehreren Grenzgebieten wurden Volksabstimmungen abgehalten. Im Landesteil Schleswig gab es 1920 zwei Volksabstimmungen, die zur Eingliederung Nordschleswigs in Dänemark führten und die heutige deutsch-dänische Grenze festlegten. Kriegerwitwen und Kriegsinvaliden erhielten Hilfe vom dänischen Staat sowie private Hilfe, unter anderem von ”Den Sønderjyske Fond”. Nach dem Krieg wurden überall Denkmäler für die Gefallenen errichtet, wo die Hinterbliebenen ihrer Toten gedenken konnten, die in der Fremde begraben waren.